Lernmethoden

Die optimale Lernerfahrung

Wie erlernt man Sprachen? Gibt es nur einen Weg? Gibt es so etwas wie „den besten Weg“?

Skills 4 Business weiß, dass jeder Mensch verschieden ist. Aus diesem Grund bedienen wir uns multipler Methoden und Materialien, um die unterschiedlichen Lerntypen anzusprechen. Unser wichtigstes Ziel ist,
die Bedürfnisse des Lerners zu treffen und ihn durch ein positives und effektives Lernumfeld bei seiner Zielerreichung zu unterstützen.

Methoden

Seitdem Menschen sich mit dem Unterrichten und Erlernen von Sprachen beschäftigen, haben sie mit unterschiedlichen Methoden experimentiert, um den besten und schnellsten Weg zum Erlernen einer Sprache zu finden.

So wie die Welt, in der wir leben, entwickelt und ändert sich der Prozess des Sprachunterrichts und Lernens ständig. Neue Medien und Technologien haben einen tiefgehenden Einfluss auf unsere Kommunikation. Heute kommunizieren immer mehr Menschen in Englisch mit anderen, die ebenfalls keine Muttersprachler sind. Sie wirken in Blogs oder Online-Foren mit, sie beteiligen sich an Video-Konferenzen, tauschen Ideen in sozialen Netzwerken aus. Dies hat die Art, wie Englisch gesprochen wird, so stark beeinflusst, dass Sprachwissenschaftler die Frage stellen, ob es überhaupt das „korrekte Englisch“ gibt. In einem sind sich jedoch fast alle einig: in unserer globalisierten Welt ist es wichtig, über kulturelle und sprachliche Landesgrenzen hinweg miteinander kommunizieren zu können.

Neurolinguistisches Programmieren (NLP)  Untersuchungen zum NLP haben ergeben, dass Menschen unterschiedliche sensorische Präferenzen haben und auf unterschiedliche Weise lernen. Einige lernen am besten, wenn sie die gesprochene Sprache hören (auditiv), andere durch das geschriebene Wort (visuell), wieder andere, indem sie aktiv sein können: stehen, gehen oder Objekte und Darstellungen anfassen (kinästhetisch). Viele lernen am besten durch eine Kombination aus allem.

Brain-Compatible Learning (als Grundlage dienen Erkenntnisse der Hirnforschung) Diese Methode unterstützt den natürlichen Lernprozess des Gehirns und gestaltet ein optimales mentales und physisches Lernumfeld. Sie ist darauf ausgelegt, die Aufmerksamkeit in der Lerngruppe zu steigern und den Wissenstransfer in das Langzeitgedächtnis zu verbessern, indem vielfältige Hirnareale angesprochen werden. Die Lerntechniken sind darauf ausgelegt, diesen Effekt zu maximieren und folgende Prinzipien der Forschung einzubeziehen:

  1. Jedes Gehirn ist einzigartig.
  2. Lernen umfasst bewusste und unbewusste Prozesse.
  3. Die Suche nach Sinn ist angeboren.
  4. Emotionen sind entscheidend für Gedächtnisbildung und Erinnerung.
  5. Lernen wird durch Herausforderung gefördert und durch Gefahr (Stress) gehemmt.

Wir von Skills 4 Business glauben, dass nicht nur Lehrer und Trainer diesen Lernprozess verstehen müssen, sondern auch die Lernenden, um die Effektivität des Trainings zu maximieren.

  • Wie arbeitet das Gedächtnis? Wie gelingt es uns am besten, uns an Dinge zu erinnern?
  • Wie können wir ein optimales mentales und physisches Lernumfeld schaffen?
  • Welche Rolle spielt „Stress“, „Musik“, „Alter“, „Selbstwertgefühl“ beim Lernen?
  • Was sind die praktischen Anwendungen der Ideen von Lernstilen, multiplen Intelligenzen, unbewusster Verarbeitung?

Wir empfehlen Ihnen sehr, an unseren Workshops Gehirnleistungstraining“ teilzunehmen und Ihr Trainingsinvestment zu optimieren.

Überblick über die bekanntesten Sprachtrainingsmethoden:

Der Ansatz des Communicative Language Teaching (CLT) wird heute fast überall im Sprachunterricht praktiziert. Sein Fokus liegt beim Spracherwerb auf der erfolgreichen Kommunikationsfähigkeit und nicht so sehr auf der theoretischen Wissensvermittlung der Sprache. Der Schwerpunkt liegt auf der Beherrschung der Kommunikation, Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit und nicht ausschließlich auf der korrekten Anwendung der Grammatik. Heute folgen die meisten Lehrbücher und Sprachunterrichtsmaterialien diesem Ansatz.

CLT kombiniert Elemente vieler unterschiedlicher Sprachtrainingsmethoden. Einige werden Ihnen aus dem Sprachunterricht Ihrer Schulzeit bekannt vorkommen.

Bei aufgabenbezogenem Lernen steht die Aufgabe im Mittelpunkt der Aktivitäten. Die Sprache ist für den Lerner nur ein Mittel zur Lösung der Aufgabe. Die Aufgabe ist eine Aktivität für deren konkretes Gelingen die Lerner ihre Kompetenzen in der Fremdsprache benötigen. Die Aktivität ist dem täglichen Leben entnommen, die Lerner müssen sich auf den Sinn konzentrieren und können die Sprache frei wählen. Das Erstellen einer Präsentation, die Lösung eines Problems oder der Informations- und Erfahrungsaustausch sind mögliche relevante und authentische Aktivitäten.

Total Physical Response (TPR) basiert auf der Theorie, dass Menschen sich an sprachliche Begriffe besser erinnern, wenn sie mit Bewegung einhergehen.  Sie orientiert sich am Muttersprachenerwerb kleiner Kinder, die physisch auf Befehle der Eltern reagieren, wie z. B. „heb das auf“ und „leg das weg“. TPR als Ansatz der Lehre einer zweiten Sprache basiert in erster Linie auf dem Hörverstehen, das zu physischen Aktionen führt, die dazu dienen das Verständnis für bestimmte Grundbegriffe zu verstärken.

Bei der Grammatik-Übersetzungs-Methode steht das geschriebene Wort im Mittelpunkt. Sie basiert auf dem Erlernen von Grammatikregeln, Vokabeln und dem Übersetzen aus der ersten Sprache in die Zielsprache. Die Genauigkeit ist wesentliches Element, die fließende Beherrschung ist sekundär. Sehr häufig benutzen die Lehrer die erste Sprache der Lernenden, um die Zielsprache zu unterrichten. Es ist wahrscheinlich eine Methode, die vielen Lernenden in Deutschland bekannt ist.

Die Silent-Way-Methode nutzt einen streng strukturierten Lehrplan, in dem sprachliche und grammatische Strukturen mit einer festgelegten Sequenz von Sätzen immer wieder - mit besonderer Betonung der Aussprache - bearbeitet werden. Von manchen wird diese Methode auch als „Baustein“-Ansatz bezeichnet.

Suggestopädie basiert auf der Annahme, dass die Einstellung des Lernenden zum Lernstoff nachhaltig die Erfolgschancen beeinflusst. Sie nutzt eine ganzheitliche Lehr- und Lernmethode (optisch, akustisch), einschließlich lebhafter dramatischer Vorträge und Musik und  ermutigt zu einer aktiven Teilnahme des Lernenden.  Musik ist ein Schlüsselelement der Suggestopädie. Sie soll den Lernenden sowohl in einen entspannten Zustand versetzen als auch positive Erwartungen wecken.

Die fiktive / funktionale Methode – Studenten lernen die Sprache als Funktion, wie z.B. sich und andere vorstellen, sich entschuldigen, Angebote machen, usw. Sie lernen Sätze und  engagieren sich in Rollenspielen. Dieser Ansatz stammt aus den 70igerer Jahren als der Unterricht sich vom reinen Grammatik- und Vokabellernen entfernte.